Mehr Besucher für die eigene Webseite gewinnen

Viele Betreiber einer Homepage oder eines Blogs sind schnell frustriert, wenn die Besucherzahlen hinter den eigenen Erwartungen zurückbleiben. Sehr viele Leute rechnen damit, dass sie schon nach wenigen Tagen hunderte Besucher auf ihrer Seite begrüssen können. Doch die Realität ist leider sehr oft, sehr grausam.

Niemand hat auf Ihre Seite gewartet!

Zunächst sollte man sich vor Augen halten, wie die Internet-User ticken. Hierzu kann man sich an die eigene Nase fassen: Wie sieht denn mein Surfverhalten aus? Meist ist es doch so, dass man ein paar bekannte Webseiten abgrast und vielleicht bei Google und Co. nach zwei, drei Themen sucht. Was dann aber nicht auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheint, wird getrost ignoriert.

Wie soll also ein normaler Internet-User auf eine neue Seite oder einen neuen Blog aufmerksam werden? Wenn Sie nicht ein paar Dinge unternehmen, werden Sie auch nach einem halben Jahr noch keine grossen Besucherströme haben.

Neue Besucher über Diskussionen bekommen

Ausschau nach relevanten Blogs zu halten, ist eine gute Möglichkeiten, um die Bekanntheit zu steigern. Denn wer in anderen Blogs kommentare zu den Beiträge hinterlässt und zu einer Diskussion anregt, der wird auch wahrgenommen. Allerdings gilt es gerade beim Kommentieren fremder Blogs ein paar Dinge zu beachten.

Wie sollte man kommentieren?

Auf den meisten Webseiten stehen für die Kommentare in der Regel vier Felder zur Verfügung: Name, Email, Homepage und Text. Als Namen sollte man tunlichst vermeiden irgendwelche Keywords zu verwenden. Solche Kommentare werden sehr oft vom Betreiber der Seite wieder gelöscht. Hier empfiehlt es sich den Vornamen zu verwenden und in Klammern den Titel der eigenen Seite anzugeben, als z.B. Hans (Tennisblog)! Die hat den Vorteil, dass man sich von den anderen Kommentaren etwas abhebt und nicht als Spammer eingestuft wird.

Die Email ist bei den meisten Blogs ein Pflichtfeld, wird aber nicht veröffentlicht. Als Homepage gibt man den eigenen Blog oder die eigene Webseite an, möglichst keine Unterseiten. Hat man einen passenden Beitrag in seinem Blog geschrieben, den man gerne verlinken möchte, kann man das via Trackback machen, oder im Textfeld die Url am Ende des Kommentars einfügen. Mehr als eine Url sollte man aber nicht angeben.

Gute vs. schlechte Kommentare

Der Text eines Kommentars ist ganz entscheidend. Man sollte sich daher den Beitragstext und auch ein paar der vielleicht schon bestehenden Kommentare durchlesen, damit man auch weiß, wass man kommentiert. Nutzloskommentare, wie z.B. „Toller Beitrag, gut geschrieben“, werden von den Betreibern gerne wieder gelöscht. Daher sollte man nur sinnvolle Kommentare mit gutem Content schreiben, die mindestens zwei, drei Sätze lang sind.

Wer gut kommentiert, fällt auf und das bedeutet wiederum, dass die anderen Leser evtl. auf den Homepagelink klicken und die Webseite des Kommentators besuchen.



14 comments ↓

#1   Christian Braun on 06.16.10 at 09:47

Der Beitrag spiegelt eindrucksvoll wider, dass es bei dem Thema Erfolg im Internet um sehr viele, oftmals relativ einfache Themen geht, die jedoch unbedingt konsequent und langfristig umgesetzt werden müssen.

#2   Ulrike (Westerwald-blog) on 07.23.10 at 19:56

Danke für die sinnvollen Tipps.
Suchmaschinen sind das A & O und jeder will auf der ersten Seite stehen. Ich bins 🙂
Wenn auch nicht bei jedem Keyword.

#3   Michael (Möbelblog) on 03.07.11 at 09:51

Sehr guter Beitrag, Danke für die Infos. Gerade bei neuen Bloggern wie bei mir sind solche Informationen ganz wichtig für den Ausbau einer Seite. Hoffe ja auch auf mehr Besucher!

#4   Jacob (DJ Jacob Online) on 05.22.11 at 16:12

Danke für diese Tipps. Auch ich habe Anfangs so gedacht, dass man schnell und einfach viele User bekommt, aber das ist nicht so. Hoffe aber dennoch auf einige Besuche mehr.

#5   Martin (Wertzu) on 07.17.11 at 17:51

Kann mich den Tipps nur anschließen. Meinen Blog gibt es jetzt schon ein halbes Jahr und mit solchen Tricks konnte ich die Besucherzahlen schon mal auf ca. 300 Leute/Tag bringen. Natürlich spielt das Thema, der Schreibstil etc. dabei auch eine Rolle.

#6   Jordan (Akneblog) on 11.05.12 at 02:45

Danke für den Beitrag. Hast Du schon mal als Ergänzung zu deinem Beitrag in Erwägung gezogen Deine Blogs 2-sprachig zu texten, z.B. in Deutsch und Englisch? Wenn man von ca. 100 Mio. potenziellen deutschsprachigen Usern ausgehen kann und von locker 1 Mrd. oder mehr englischsprachigen Usern, stellt das doch eine zusätzliche Option dar Besucher zu gewinnen. Klar, es ist mit mehr Aufwand verbunden.

#7   Tobias on 11.05.12 at 12:06

Klar hat man mit einem englischsprachigen Blog deutlich mehr User als Zielgruppe. Allerdings sollte man den Aufwand nicht unterschätzen! Daher lieber einen einsprachigen Blog vernünftig umsetzen und die Zeit für die Übersetzung in neue Artikel stecken. Zudem muss man sonst auch doppelten Linkaufbau betreiben.

#8   Torsten Kurth on 01.04.13 at 01:27

Wer schreibt, der bleibt – das gilt netterweise auch für Blogkommentare. Doch Achtung: Früher verblich Schrifttum unter der durch das Fenster scheinenden Sonne oder starb in Schränken und Regalen den Aufmerksamkeitstod. Heute stehen Bemerkungen z. B. in Blogkommentarspalten auf Dauer gespeichert und in Sekunden abrufbar in den ewigen „Ruhmeshallen“ des Internet. Ich bin mir nicht ganz sicher, was besser ist.

#9   Otto on 12.16.13 at 09:31

Ich bin erst recht kurz mit dem Thema Vermarkten meines Blogs konfrontiert. Aber eines ist mir jetzt schon klar. Viel Geduld, guter Content und schreiben, schreiben, schreiben.

#10   Tom (Geld-Im-Internet) on 02.09.14 at 17:06

Du hast mit den Kommentaren, ein Thema aufgegriffen, das mich sehr beschäftigt. Danke dafür! Es ist wirklich Geduld gefragt beim Kommentieren. Mit ein paar Kommentaren schreiben sind schnell mal 1-2 Stunden um. Der Tipp mit dem „Blog in Klammern“ finde ich super. 😉

#11   Franklin on 05.06.14 at 16:28

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann reicht es einfach bei zig Blogs kommentare zu setzen mit seinem Blog? Oder welche Möglichkeiten bestehen noch dauerhaft User zu genrieren.

#12   Julia on 06.17.14 at 17:10

vielen dank für diese tipps die helfen mir weiter
mache das alles zum ersten mal und suche ständig nach neuen tipps

#13   Klaus (natur-in-zypern) on 08.17.15 at 22:03

Zuerst dachte ich jetzt, was soll ich mit diesen, für Internetverhältnisse uralten, Tipps anfangen. Aber ich muss sagen, insbesondere die Idee mit dem anfügen des eigenen Blocks oder der Internetseite in Klammern kannte ich noch nicht – die find ich prima. Also lohnt es sich doch, immer mal wieder auch ältere Diskussionen und Beiträge anzuschauen. Herzlichen Dank für die pfiffige Idee!

#14   Viktor (Buchempfehlung24) on 03.15.16 at 22:10

Hi Tobias ich danke Dir für diesen wertfollen Tipp mit Klammern und das kostenlose E-Book. Den ich bisher nicht so recht gekannt habe. Ich finde es eine gute Idee, diesen für Bekanntheitssteigerung in Blogs zu benutzen.

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