Geld verdienen im Internet muss sich nicht zwingend nur auf Werbeeinnahmen und Affiliate-Provisionen beschränken. Einen ganz anderen Ansatz kann man mit dem Handel am Forex-Markt gehen. Hierbei arbeitet man auch ausschließlich über das Internet, mit ebenso geringen Einstiegskosten und geringem Einstiegsaufwand. In diesem Beitrag geht es darum, was der Forex-Handel überhaupt ist, wie man damit Geld verdienen kann, und wie man vielleicht sogar ein erfolgreicher Forex-Millionär wird.
Was ist der Forex-Handel?
Forex steht für Foreign Exchange Market und bedeutet nichts anderes als den Handel von Devisen am Devisenmarkt. Sprich man kauft und verkauft Währungspaare. Diese Währungspaare können z.B. EUR/USD, EUR/JPY (Yen), EUR/GBP (Britische Pfund) oder EUR/CHF (Schweizer Franken) sein, um nur ein paar der gängigen Paare zu nennen. Die jeweiligen Währungspaare haben einen entsprechenden Kurs, zu dem man kaufen oder verkaufen kann. Dieser Handel erfolgt am Forex-Markt und kann über einen Forex-Broker getätigt werden.
Während früher dieser Markt noch nicht so einfach zugänglich war, ist es im heutigen Internet-Zeitalter sehr leicht am Forex-Markt zu handeln. Es ist auf den ersten Blick sogar kinderleicht und viele Zeitgenossen und Werbeanzeigen versprechen, dass sie einen in kürzester Zeit zu viel Reichtum führen. Aber hier ist eine gewisse Vorsicht angebracht! Denn, man kann mit einem geringen Einsatz scheinbar viel erreichen (durch Hebeleffekte) aber eben auch viel verlieren.
Wie handelt man am Forex-Markt?
Zunächst muss man sich einen Broker suchen, ohne Broker kann man keine Währungen kaufen und verkaufen. Hat man sich für einen Broker entschieden, bekommt man Zugang zum Forex-Markt über eine entsprechende Handelssoftware. Seinen Account beim Broker füllt man zunächst mit seinem Geld auf, mit dem man später Handeln will. Dies ist je nach Broker verschieden, man kann teilweise bereits mit 100 Euro anfangen, manche verlangen auch 1000 Euro oder mehr als Mindesteinlage.
Will man nun ein Währungspaar kaufen, tätigt man über die Handelssoftware seine Käufe und Verkäufe. Hierbei kann man in beide Richtungen handeln, d.h. man kann sowohl von steigenden Kursen als auch von Fallenden profitieren.
Die wichtigste "Waffe" beim Forex-Handel ist der Hebel. Dies bedeutet, dass man die Währungen nicht 1:1 kauft, was auch nicht spannend wäre. Ein Beispiel: Der Kurs EUR/USD steht bei 1,3641. Dies bedeutet, für einen Euro muss man 1,3641 Dollar bezahlen. Würde man nun für 100 Euro Dollars kaufen, müsste man sehr lange warten, bis sich etwas tut. Denn der Kurs ändert sich meist nur in den hinteren Kommastellen. Der Gewinn/Verlust wäre also minimal. Die letzte Nachkommastelle des Wechselkurses heisst übrigens Pip.
Um nun mehr Bewegung ins Spiel zu bringen, bieten die Broker einem die Möglichkeit mit einem Hebel zu handeln. D.h. man kauft nicht mit 100 Euro sondern mit dem 100 oder 200-fachen ein. D.h. man kauft im Beispiel statt 100 Euro gleich für 10.000 Euro, obwohl man diese gar nicht hat. Der Broker legt sie quasi für einen aus. Man muss lediglich eine Margin als Sicherheit hinterlegen, dies wären z.B. die 100 Euro. Im Klartext heisst das: Man kann mit den 10.000 Euro schon von kleinen Kursschwankungen profitieren und ordentliche Gewinne machen, verliert aber maximal die 100 Euro, wenn es nicht so läuft, wie man will. Allerdings kann es eben auch schnell bergab gehen und wenn 100 Euro Verlust erreicht sind, schließt der Broker die Position automatisch, damit er natürlich nicht die ganzen 10.000 Euro verliert.
Was kostet der Forex-Handel?
Grundsätzlich verlangen die meisten Broker keine fixen Gebühren. Es wird lediglich ein Spread erhoben. Als Spread bezeichnet man eine kleine Kursdifferenz von meist ein paar Pips, zwischen Kauf- und Verkaufspreis. D.h. pro Handel (Trade) eines Währungspaares macht der Broker durch den Spread ein paar Pips Gewinn.
Kann man Forex-Millionär werden?
Beim Forex-Handel gelten ähnliche Bedingungen wie bei sonstigen Geschäften. Man kann auch nicht ohne weiteres Internet-Millionär werden. Ohne Einsatz, Ausdauer und einer gewissen Risikobereitschaft verdient man nichts und das Geld wird einem auch nicht hinterher geworfen. Allerdings kann man schon aus 1.000 Euro viel Geld machen, wie das Projekt von Kay Brendel "Der Forex Millionär" beweist. Er ist zwar noch kein Millionär geworden, hat aber aus 1.000 Euro innerhalb von einem Jahr durch geschicktes Handeln ca. 75.000 Euro gemacht.
Geld verdienen mit Forex-Handel
Zunächst sollte man sich erst mal mit den Grundlagen vertraut machen, bevor man überhaupt handelt. In diesem Forex-Tutorial gibt es einen komplett kostenlosen Online-Kurs als ersten Einstieg. Wer weitere gute Infos und eine erfolgreiche Trading-Strategie sucht, der findet mit der Sequenzhandel-Strategie einen guten Start in das Thema Forex-Handel. Die Seite von Uwe Hartmann zeigt sehr schön, wie er beim Forex-Handel Schritt für Schritt vorgegangen ist und ebenfalls erfolgreich war, wie auch schon Kay Brendel.
Hat man sich entschlossen mit dem Forex-Handel sein Geld zu verdienen, braucht man nur noch einen passenden Forex-Broker. Hier gibt es eine große Auswahl und die meisten Broker bieten einen kostenlosen Demo-Account mit Spielgeld an. Somit kann man erst mal üben bevor man richtig loslegen will. Ein empfehlenswerter Broker ist eToro. eToro ist führend im Bereich Social Trading und so können auch schon Einsteiger Geld verdienen, indem sie die erfolgreichen Trades von den Profis kopieren. Zudem gibt es bei eToro als Bonus ein einmaliges Startgeld von 10-25%, je nach Höhe der ersten Einzahlung. Ebenso gut geeignet ist 4XP, die auch noch Marktanalysen und Tradingsignale liefern, sowie 15% als Bonus auf die erste Einzahlung. Alle beiden Broker bieten einen kostenlosen Demo-Account an, aus meiner Sicht sind eToro und 4XP beide sehr gut für Einsteiger geeignet. Zudem stellt der Bonus eine schöne einmalige "Rendite" dar.
Ich selbst habe die Broker auch schon getestet, und im Prinzip funktionieren die Demo-Accounts wie ein Live-Account, nur eben mit Spielgeld. Aber auch ich habe die klassischen Anfängerfehler gemacht und mein Spielgeld erst mal dezimiert, bevor die Trades erfolgreich waren. Daher mein Rat: Erst informieren, viel lesen und üben! Auf gar keinen Fall mit Geld handeln, das man nicht hat! Und natürlich: Dieser Beitrag stellt weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Devisen oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Er dient rein zur Information, was das Thema Forex und Forex-Handel anbelangt.

Mein Name ist Tobias Selb und ich bin selbständiger Internet-Marketer. Neben meinem Marketing-Blog tobi2.de betreibe ich noch zahlreiche Blogs und andere Webprojekte, wie z.B. das Portal blogtotal.de!
1 comment so far ↓
Ja, ich finde das "Experiment" von Kay echt gigantisch gut! Er hat zwar nicht die Million geschaft, aber ca. 45.000 Euro nach Steuern können sich schon sehen lassen. Das muss ihm erst einmal jemand nachmachen. Es geht ja schließlich mit seinem Blog weiter. Zwar hat er gerade einen Hänger, aber das gehört eben auch dazu!!!
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