Warum wollen Blogger viel Geld verdienen?

GeldGeld begegnet uns fast täglich, man bezahlt etwas oder man verdient etwas. Geld hat man nie genug und wenn man mehr verdient, gibt man meist auch wieder mehr aus. Darum versuchen viele Leute neben ihrem normalen Job noch etwas dazu zu verdienen. Seit es das Internet gibt und natürlich auch Blogs, ist es in Mode gekommen, damit Geld verdienen zu wollen. Ob dies sinnvoll ist oder nicht, und welchen Stellenwert Geld im Leben haben sollte, darum geht es in diesem Beitrag.

Wie wichtig ist Geld?

Anlass für diesen Beitrag ist der Webmasterfriday, bei dem man zu dem Thema seine Meinung äussern kann: Wie wichtig ist Geld – viel Geld?

Geld ist insofern wichtig, da es ein Tauschmittel ist und zum täglichen Überleben gebraucht wird. Geld verdient man entweder in seinem Job als Angestellter oder als Unternehmer mit seiner Firma. Beide Varianten setzen natürlich Arbeitseinsatz voraus. Man verdient nicht einfach Geld im Schlaf, wäre dies so einfach, hätten alle viel Geld und keiner würde mehr arbeiten.

Als Blogger Geld verdienen

Ich verdiene mein Geld mit Blogs und Webseiten. Ich selbst verkaufe keine eigenen Produkte und biete auch keine speziellen Dienstleistungen an, die Geld kosten würden. Mein Geld kommt aus Werbeeinnahmen und Provisionen. Es gibt noch zahlreiche andere Beispiele, wo Betreiber von Webseiten und Blogs ihr Geld über Werbung verdienen. Meist macht man das auch noch nebenbei und für viele Leute ist dies dann ein Anreiz auch Geld im Internet verdienen zu wollen.

So gern ich dazu auch immer wieder Tipps gebe, 95% oder vielleicht sogar 99% der Leute, die mich fragen, wie man mit einem Blog Geld verdient, haben eine vollkommen falsche Vorstellung. Diese Leute denken es würde reichen einen neuen Blog zu erstellen, ein paar Sätze zum Thema „Geld verdienen“ zu schreiben und ein paar Partnerlinks dahinzurotzen. Wieviel verdienen die Jungs dann später: 0 Euro! Warum? Weil man kein Geld verdient, indem man nur ans Geld verdienen denkt!

Nicht an Geld denken

Man sollte ein Projekt mit viel Einsatz aufbauen und hinter seiner Sache stehen. Kommen gute Inhalte, dann kommen auch Besucher. Und erst ab diesem Zeitpunkt sollte man überhaupt daran denken, die Webseite oder den Blog zu monetarisieren. Man verdient nicht von heute auf morgen Geld und wird schon gar nicht damit reich. Zudem verdient man nicht mehr Geld, wenn man seine Seite mit Werbung zupflastert.

Der heutige User im Netz ist werbeblind, Werbung wird kaum beachtet und wenn doch, dann muss sie ins Auge stechen und interessant sein. Der Focus kann also immer nur auf einem Punkt liegen, deshalb machen meist auch nur 1-2 Werbeanzeigen oder Produktempfehlungen auf einer Seite Sinn.

Die bösen „Moneyblogger“

Bloggen ist für manche ein Hobby und für manche eine Einnahmequelle. Die Hobbyblogger regen sich über die Moneyblogger auf, die Werbung in ihren Blogs schalten. Nun, hier kann man natürlich geteilter Meinung sein. Aber ist es darum schlecht, wenn man aus einem Projekt einen Profit ziehen will? Ein Hobbyfussballer schimpft doch auch nicht auf die Fussballer, die mit ihrem Sport Geld verdienen.

Wann hat man genug Geld?

Geld hat man eigentlich nie genug. Es gibt zwar immer wieder löbliche Aussagen wie „ich will nur meinen Unterhalt bestreiten können“, doch sind wir mal ehrlich: Wenn man mehr Geld verdient, verschmäht man es trotzdem nicht. Im Gegenteil, je mehr man verdient, desto mehr gibt man wieder aus. Und ich rede hier nicht mal von sinnlosen Ausgaben. Es muss ja nicht gleich eine neue Jacht sein. Es reicht auch schon wenn man im Restaurant mehr Trinkgeld gibt als sonst, wenn man hier und da mal einen „springen“ lässt, wenn man was spendet oder wenn man Freunde unterstützt.

Geld ist nur ein Tauschmittel

Zuletzt sollte man auch immer im Hinterkopf behalten, was Geld überhaupt ist: ein Tauschmittel! Man kann es nicht essen und man kann es nicht mit ins Grab nehmen. Geld ist dazu da getauscht zu werden. In Waren und Dienstleistungen. Man arbeitet eigentlich um Geld zu verdienen und um zu leben. Man lebt allerdings nicht um zu arbeiten! Was nützen einem Millionen auf dem Konto, wenn man keinen Spaß hat, wenn die Freizeit zu kurz kommt und wenn die Inflation das Bargeld-Vermögen auffrisst?



3 comments ↓

#1   Nathanael on 02.27.11 at 18:37

Hi Tobi,
sehr interessanter Artikel. Das Thema des Webmasterfridays gefällt mir. Mich würde mal interessieren wie viele Projekte Du am laufen hast? Wie viele davon sind Blogs, wie viele Affiliateseiten? Oder ist das Betriebsgeheimnis? (Gerne auch per E-Mail)
LG Nathanael

#2   Tobias on 02.28.11 at 10:41

Hallo Nathanael,
ich schreib dir ne Mail 😉

#3   Csaba Nagy on 04.16.11 at 19:58

Hy!

Da muss ich Dir recht geben…Geld hat man nie genug!

JaJa, die bösen Moneyblogger…aber was ich gemerkt habe, das man bei den „bösen“ Moneybloggern mehr geschenke in Form von Downloads bekommt und die Inhalte auch meisst Informativer sind!

Es ist auch mehr Regelmässigkeit bei den Moneybloggern in den Inhalten und der Artikelerstellung zu finden…also ist auch der Aufwand mehr und logisch das ein Blogger dafür auch durch Werbeeinnahmen seine Zeit vergütet haben möchte – oder?!

Aber es kann ja zum Glück jeder selber entscheiden wie er Bloggen möchte…

MfG

Csaba Nagy

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