Blog als kostenloses Marketing-Instrument

Werbemöglichkeiten bekommt man eigentlich nicht geschenkt, AdWords sind teuer und andere Werbekampagnen kosten meist auch viel Geld. Daher stellt man sich beim Webmaster Friday die Frage, ob ein Blog als Marketing-Instrument gesehen werden kann? Der Vorteil eines Blogs liegt auf der Hand, wenig Kosten für den Betrieb, und bei interessanten Themen und regelmäßigen Inhalten kommen viele potenzielle Kunden auf den Blog, die man von kostenpflichtigen Angeboten und Produkten überzeugen kann.

Private oder Corporate?

Es stellt sich natürlich auch die Frage, wann macht ein Blog als Marketing-Instrument überhaupt Sinn? Ein großes Unternehmen kann schlecht in einem persönlichen Stil schreiben, wie es ein Einzelblogger tun würde. Die Aufmachung eines Corporate-Blogs muss daher eher neutral sein, zudem sollten Unternehmen darauf achten, dass sie nicht zu kommerziell ankommen. Wer nur Lobhudeleien über seine eigenen Produkte ablässt, der gewinnt kein Vertrauen bei den Lesern. Aber auch bei privaten Einzelblogs, die das eigene Business ankurbeln sollen, gilt die Devise, dass weniger oftmals mehr ist.

Vertrauen aufbauen

Blog-Leser kommen nur dann regelmäßig wieder, oder abonnieren den RSS-Feed, wenn die Inhalte zum einen interessant sind und sie zum anderen dem Blog-Betreiber vertrauen schenken. Inhalte sind nur dann interessant, wenn sie einen Mehrwert liefern, also auch Themen ansprechen, die nicht unbedingt etwas mit dem eigenen Unternehmen zu tun haben. Natürlich muss das Thema ins Gesamtbild passen, aber man sollte eben auch Beiträge bringen, in denen man nicht unterschwellig etwas verkaufen will. Wer gute Beiträge schreibt und dies auch regelmäßig macht, der baut sich eine solide Leserschaft auf, die später natürlich auch das Unternehmen positiv im Hinterkopf behält.

Werbung in Blogs

Werbung sollte natürlich auch gemacht werden, denn ohne eine Form der Werbung, wäre ein Blog kein direktes Marketing-Instrument. Natürlich kann man auch einfach nur seinen Markennamen in die Köpfe der Leser bringen, aber das macht nur für große Unternehmen Sinn. Kleinere Blogs können besondere Angebote auf klar ersichtlichen Werbeflächen platzieren, diese sollten allerdings nicht zu aufdringlich sein. Kommen die Leser öfter auf den Blog, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Leute das Angebot ansehen und vielleicht sogar ausprobieren.

Eine weitere Möglichkeit ist, innerhalb von Blog-Beiträgen auf verschiedene Angebote hinzuweisen. Dies sollte allerdings ebenfalls nicht zu aufdringlich gemacht werden. Ein weiterführender Link, ohne Drang zu einer Aktion, sollte in den meisten Fällen schon ausreichen. Die Leser sollen nicht das Gefühl haben, etwas tun zu müssen.

Fazit

Blogs mit vielen interessanten Inhalten können ein gutes Marketing-Instrument sein. Natürlich sind die Kosten gering, wenn man sich selbst um die Inhalte kümmert, allerdings darf man natürlich den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen. Klar kosten normale Werbeanzeigen Geld, aber dafür muss man nicht ständig neue Beiträge schreiben. Regelmäßige Inhalte sind Pflicht, bei einem Corporate-Blog. Nichts ist schlimmer als ein Unternehmens-Blog, wo der letzte Beitrag aus dem letzten Jahr stammt.



0 comments ↓

There are no comments yet. Kick things off by filling out the form below.

Schreibe einen Kommentar

Benachrichtigung per Mail bei weiteren Kommentaren.