Bessere Rankings durch höhere Postingfrequenz

Besucherverlauf von propromis.de 2010 bis 2015Es klingt logisch: Wer häufig neue Inhalte liefert, der bietet seinen Besuchern einen Grund, öfter vorbeizuschauen. Ebenso ist das natürlich auch ein Grund für Google, um die Webseite öfter zu crawlen und neu einzustufen. Somit sollten aus einer höheren Postingfrequenz auch bessere Rankings hervorgehen.

Outsourcing und bessere Strukturen

Leider fehlt mir oft die Zeit, um hier bei Tobi2 neue Inhalte zu veröffentlichen. Der letzte Beitrag über Everlinks stammt aus dem Januar. Vorher gab es noch einen kurzen Update-Bericht zur Nischenseiten-Challenge aus dem letzten Jahr und davor ging über Monate fast nichts. Das soll sich nun ändern!

Ich will künftig versuchen, zumindest einmal in der Woche einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Es gibt eigentlich immer wieder spannende Themen, über die man schreiben kann. Nur fehlte mir bislang immer die Zeit. Zwar ist die immer noch knapp bemessen, aber ich habe in der letzten Zeit versucht, ein paar Strukturen zu schaffen, die mir mehr Freiräume geben. So produziere ich auf meinen anderen Blogs und Webseiten schon länger nicht mehr alle Inhalte selbst. Und ich habe verschiedene Automatismen umgesetzt, die die tägliche Arbeit etwas reduzieren.

In Summe bedeutet das nun, dass ich den Fokus wieder mehr auf meine Kernprojekte lenken kann und auch diesem Blog wieder mehr Aufmerksamkeit schenke. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Beiträge, die eine hohe Resonanz gebracht haben, und so soll es auch künftig weitergehen.

Postingfrequenz = bessere Rankings?

Aber nun zurück zum Kernthema von diesem Artikel: Bringt eine höhere Postingfrequenz automatisch mehr Rankings? Ja und Nein! Natürlich sorgen mehr Inhalte in der Regel für mehr Rankings, aber nur wenn die Qualität auch stimmt. Kopierte Inhalte und minderwertiger Content werden natürlich langfristig nicht besser ranken, auch wenn sie täglich aufs neue auf einer Webseite veröffentlicht werden.

Aber es muss natürlich auch nicht immer gleich ein Text mit 1.000 Wörtern sein. Auch knappe Texte und reine Bild-Postings können gute Rankings hervorbringen, wenn die Postingfrequenz stimmt. Aus diesem Grund habe ich meine alte Fallstudie zu propromis.de wieder hervorgeholt und den Rankingverlauf der letzten Jahre angeschaut:

Besucherverlauf von propromis.de 2010 bis 2015

Bis Mitte 2011 (Punkt 1) war die Postingfrequenz mitunter am höchsten und es gab fast täglich neue Beiträge. Gegen Ende 2011 und Anfang 2012 (Punkt 2) gab es immer weniger neue Beiträge und auch die Besucherzahlen gingen in dieser Zeit deutlich zurück. Der letzte Beitrag wurde im Juli 2012 veröffentlicht (Punkt 3), davor gab es auch komplette Monate ohne neue Beiträge oder mit nur einem neuen Beitrag. Die Besucherzahlen gingen in dieser Zeit weiter zurück und nach dem letzten Beitrag wurden es kontinuierlich weniger Besucher.

Fazit

Die Postingfrequenz hat einen gewissen Einfluss auf die Anzahl und die Positionen der Rankings. Vor allem, wenn es um aktuelle Themen geht oder die Inhalte einen zeitlichen Bezug haben. Bei zeitlosen Themen oder ausführlichen und hochwertigen Inhalten spielt die Postingfrequenz allerdings eine geringere Rolle. Hier habe ich andere Projekte, die schon seit Monaten keine neuen Inhalte mehr bekommen haben, dafür aber eine kontinuierliche Verbesserung der Rankings hatten. Es kann also nicht pauschal gesagt werden, dass eine hohe Postingfrequenz zwingend notwendig ist – sie hat aber einen zusätzlichen positiven Effekt.



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